Erreichbarkeit Nord
Ueber A5/A7 gute Anbindung; schaetzwert-basiert.
Comparaison indépendante des prestataires fulfillment à Offenbach am Main. La liste de résultats repose sur des données publiques – classée par un score transparent avec lauréat.
Informations clés sur les corridors, la proximité des ports et aéroports, les coûts de transport et les hubs logistiques.
Offenbach am Main ist insgesamt sehr gut geeignet fuer nationale B2C-Verteilung im Rhein-Main-Raum mit exzellenter Luftfracht-Anbindung ueber Frankfurt Airport und solider See-Road-Anbindung ueber Nordseehaefen und Duisburg.
Ueber A5/A7 gute Anbindung; schaetzwert-basiert.
A5 direkt Richtung Sueddeutschland; schaetzwert-basiert.
Laengere Laufzeiten als Westen; schaetzwert-basiert.
A3 verbindet schnell mit Koeln und Ruhrgebiet.
Nordseehaefen 400-540 km; Duisburg als guenstigere Alternative.
FRA in unter 30 Minuten erreichbar.
See-Nachlauf mittel; Luft/FRA niedrig; schaetzwert-basiert.
Frankfurter Kreuz und A3 als Engpaesse.
Carrier-Kapazitaet im Rhein-Main-Raum in Q4 knapp; schaetzwert-basiert.
Logistische Einordnung von Offenbach am Main
Offenbach am Main liegt unmittelbar östlich von Frankfurt am Main im Herzen des Rhein-Main-Gebiets und gehört damit zu den wirtschaftsstärksten und verkehrsreichsten Metropolregionen Deutschlands. Als Teil des Ballungsraums Frankfurt/Rhein-Main fungiert die Stadt weniger als klassischer Industrie- oder Hafenstandort, sondern als urbanes Umschlag- und Distributionsgebiet mit direkter Anbindung an den Frankfurter Flughafen, den größten deutschen Luftfrachtknoten, sowie an das dichte Autobahn- und Schienennetz des Rhein-Main-Korridors. Im nationalen Güterfluss ist Offenbach ein Knotenpunkt für regionale Zustellung, B2C-Fulfillment und grenzüberschreitende Distribution in Richtung Südwesten, Westen und Mitte Deutschlands.
Geeignete Fulfillment-Use-Cases umfassen vor allem B2C- und D2C-Versand mit Next-Day- oder Two-Day-Service in weite Teile Deutschlands, B2B-Ersatzteil- und Kleinteilelogistik für den Rhein-Main-Raum, Import-Umschlag nach Seefracht mit anschließender nationaler Verteilung sowie Retourenmanagement für Onlinehändler mit hohem Frankfurter Kundenpotenzial. Für EU-Verteilung ist der Standort durch die Nähe zu Frankfurt Airport und die Autobahnverbindungen in Richtung Benelux und Frankreich grundsätzlich attraktiv, wobei reine Export-Hub-Funktionen eher an spezialisierten Logistikparks im Umland konzentriert sind. Offenbach eignet sich besonders für Händler, die Rhein-Main als Kernmarkt bedienen und gleichzeitig eine solide nationale Reichweite benötigen.
Seehafen-Anbindung (Distanzen, Fahrzeiten, Nachlaufkosten)
Hamburg -> Offenbach am Main: Die Straßendistanz beträgt ca. 500–540 km über A7/A5 oder A7/A4. Typische LKW-Fahrzeiten liegen bei ca. 5,5–7,0 Stunden, abhängig von Verkehr im Ruhrgebiet und im Frankfurter Kreuz. Nachlaufkosten für einen 20-Fuß-Container per LKW werden schätzungsweise auf ca. 900–1.500 EUR kalkuliert (nicht verbindlich, schätzwert-basiert). Die Relation ist logistisch robust, aber maut- und verkehrsintensiv; Staus an A7 und A5 können Zeitfenster für Wareneingang verschieben.
Bremen/Bremerhaven -> Offenbach am Main: Von Bremerhaven sind es ca. 460–500 km, von Bremen-Stadt ca. 400–430 km über A1/A2/A45/A3. Fahrzeiten: ca. 4,5–6,0 Stunden. Nachlaufkosten 20-Fuß-Container: ca. 800–1.350 EUR (Schätzwert, nicht verbindlich). Bremerhaven ist für Containerimport aus Übersee relevant; der Nachlauf ist etwas kürzer als ab Hamburg, aber der Ruhrkorridor (A2/A45) kann bei Baustellen sensibel sein.
Duisburg (Binnenhafen) -> Offenbach am Main: Als Rhein-Hafen-Knoten liegt Duisburg ca. 240–270 km entfernt, Fahrzeit typisch ca. 2,5–3,5 Stunden über A3. Nachlaufkosten 20-Fuß-Container: ca. 450–750 EUR (Schätzwert, nicht verbindlich). Diese Relation ist für Importe über den Rhein und kombinierte See-Binnenschifffahrt-Lösungen besonders kosteneffizient; A3 ist der zentrale Korridor, bei dem Verkehrsstörungen den größten operativen Einfluss haben.
Flughafen-Anbindung (Distanzen, Fahrzeiten, Nachlaufkosten)
Frankfurt Airport (FRA): Ca. 15–25 km, Fahrzeit ca. 0,4–0,8 Stunden. Nachlaufkosten per LKW: ca. 120–280 EUR (Schätzwert, nicht verbindlich). FRA ist der mit Abstand wichtigste Cargo-Flughafen für Offenbach; eilige Luftfracht, Pharma und High-Value-Güter profitieren von kurzen Wegen und etablierten Frachtabfertigern im Rhein-Main-Raum. Eignung für eilige Sendungen: sehr hoch.
Frankfurt-Hahn (HHN): Ca. 110–130 km, Fahrzeit ca. 1,3–1,8 Stunden. Nachlaufkosten: ca. 220–420 EUR (Schätzwert). HHN bedient vor allem Low-Cost-Carrier und ausgewählte Frachtverkehre; für zeitkritische Express-Sendungen weniger zentral als FRA, aber für preissensibles Volumen relevant. Eignung: mittel.
Köln/Bonn Airport (CGN): Ca. 175–195 km, Fahrzeit ca. 1,8–2,5 Stunden. Nachlaufkosten: ca. 320–550 EUR (Schätzwert). CGN ist ein ergänzender Cargo-Standort mit guter Anbindung über A3; sinnvoll als Backup oder für bestimmte Carrier-Routen. Eignung für eilige Sendungen: mittel bis hoch als Alternative zu FRA.
Straßenkorridore und regionale Verteilung
Die wichtigsten Autobahnachsen für Fulfillment aus Offenbach sind die A3 (Köln–Frankfurt–Würzburg, Ost-West-Korridor), die A5 (Basel–Frankfurt–Kassel, Nord-Süd-Achse), die A66 (Anschluss Richtung Wiesbaden und Westen) sowie die A661 als regionale Entlastungsachse im Rhein-Main-Gebiet. Die B43a und Anbindungen an das Frankfurter Kreuz ermöglichen schnelle Verteilung in den Ballungsraum.
Für die nationale Verteilung ergibt sich qualitativ: Norddeutschland (Hamburg, Hannover, NRW-Nord) über A5/A7 gut erreichbar – Bewertung hoch. Westen (Köln, Düsseldorf, Ruhrgebiet) über A3 in kurzer Zeit – hoch. Süden (München, Stuttgart) über A5/A6 – hoch bis mittel, je nach Zielregion. Osten (Leipzig, Dresden, Berlin) über A5/A4/A9 – mittel, mit längeren Laufzeiten als in Richtung Westen. Der Standort ist damit für West- und Südwest-Märkte besonders stark, für den Osten solide aber nicht führend im Bundesvergleich.
Carrier- und Paketnetz-Nähe (DHL, UPS, DPD, GLS, Hermes)
DHL: Hohe Netznähe (schätzwert-basiert). DHL betreibt im Rhein-Main-Gebiet mehrere große Sortier- und Hub-Einrichtungen; von Offenbach aus sind zentrale DHL-Standorte in Frankfurt und im Umland in kurzer Fahrzeit erreichbar. Gute Cut-off-Möglichkeiten für nationale Paketverteilung.
UPS: Mittel bis hoch (schätzwert-basiert). UPS unterhält im Frankfurter Raum bedeutende Gateway-Kapazitäten; Offenbach profitiert von der unmittelbaren Nähe, konkrete Abholzeiten hängen vom gewählten 3PL-Standort ab.
DPD: Hoch (schätzwert-basiert). DPD ist im Rhein-Main-Gebiet stark präsent; regionale Depots und Linehaul-Verbindungen sind für B2C-Versand gut nutzbar.
GLS: Hoch (schätzwert-basiert). GLS verfügt über Depots im Frankfurter Umland; die Paketnetz-Abdeckung für Hessen und angrenzende Bundesländer ist solide.
Hermes: Mittel bis hoch (schätzwert-basiert). Hermes/MyHermes nutzt regionale Verteilzentren im Rhein-Main-Raum; für Standard-Paketlogistik gut erreichbar, bei Peak-Saisons kann die Kapazität stärker nachgefragt sein.
Praxis-Fazit für Fulfillment
Offenbach am Main ist stark geeignet für nationale B2C-Fulfillment mit Fokus auf Rhein-Main, West- und Südwestdeutschland, für Import-Szenarien mit Luftfracht über FRA sowie für kombinierte See-Road-Importe mit Nachlauf ab Duisburg oder den Nordseehäfen. Mittel geeignet ist der Standort für reine Ostdeutschland-Strategien und für kostenoptimierten Massenimport ausschließlich über Nordseehäfen ohne Binnenhafen-Option. Schwächer geeignet ist Offenbach für reine Same-Day-Flächenabdeckung in ganz Deutschland oder für Unternehmen, die ausschließlich am Hamburger Hafen andocken und minimale Nachlaufkosten priorisieren.
Risikohinweis: In der Peak-Saison (November/Dezember) und bei Baustellen am Frankfurter Kreuz sowie auf der A3 kann die Verkehrsstabilität deutlich sinken; Slot-Knappheit bei Carrier-Abholungen und erhöhte Nachlaufpreise sind realistische Szenarien.
Kundenorientierter Entscheidungsblock
KPI-Snapshot (kompakt)
Erreichbarkeit Nord: hoch (schätzwert-basiert). Erreichbarkeit Süd: hoch. Erreichbarkeit Ost: mittel. Erreichbarkeit West: hoch. Importnähe See: mittel. Luftfracht-Eignung: sehr hoch. Erwartbare Nachlaufkostenklasse: mittel (See) bis niedrig (Luft/FRA). Verkehrsstabilität: mittel. Skalierungsfähigkeit Peak-Saisons: mittel bis hoch, abhängig vom gewählten 3PL.
Kostenhebel für Auftraggeber
Inbound-Nachlauf Hafen -> Lager: Mittel bis hoher Einfluss. Senkung durch Bündelung von Containern, Nutzung Duisburg als Binnenhafen-Einstieg, feste Rahmenverträge mit Spediteuren und Abholung außerhalb der Stoßzeiten.
Inbound-Nachlauf Flughafen -> Lager: Niedrig bis mittel bei FRA wegen kurzer Distanz. Senkung durch konsolidierte Abholungen, Nacht-Anlieferung und direkte Zollabwicklung am Flughafen.
Regionale Zustellzonen / Paketzone-Effekt: Mittel. Senkung durch Multi-Carrier-Strategie, optimale Lageradresse im PLZ-Gebiet und Verhandlung von Zonenpreisen je Versandprofil.
Peak-Zuschläge / Zeitfenster / Slot-Knappheit: Hoch in Q4. Senkung durch frühzeitige Kapazitätsreservierung, Peak-Preisvereinbarungen im Vertrag und Pufferbestände vor Saisonstart.
Risikoampel mit Gegenmassnahmen
Verkehrsrisiko: Gelb – A3/A5 und Frankfurter Kreuz sind Engpässe. Gegenmaßnahme: alternative Routenplanung und Lieferfenster außerhalb der Rush-Hour. Frühwarnsignal: Transitzeit-Anstieg > 15 % über vier Wochen.
Kapazitätsrisiko: Gelb – Carrier und Lagerflächen im Rhein-Main-Raum sind in Peaks knapp. Gegenmaßnahme: vertragliche Peak-Kapazität und Backup-Carrier. Frühwarnsignal: Cut-off-Verschiebungen durch den 3PL.
Volatilität Nachlaufpreise: Gelb – Diesel, Maut und Spotmarkt schwanken. Gegenmaßnahme: Festpreise oder Preisobergrenzen für 6–12 Monate. Frühwarnsignal: Spediteur kündigt Rahmenvertrag oder erhöht Zuschläge > 10 %.
Abhängigkeit von wenigen Korridoren: Gelb – A3 und A5 dominieren. Gegenmaßnahme: Multi-Modal-Planung (Schiene/Binnenschiff für Teilströme). Frühwarnsignal: wiederholte Verzögerungen auf demselben Korridor.
90-Tage-Go-live-Checkliste
Woche 1–2 – Standort-Fit und Netzwerkabgleich: Zielregionen und Versandprofile definieren; Abgleich mit 3PL-Standorten in Offenbach/Frankfurt-Umland; erste Kosten-Nutzen-Rechnung See vs. Luft vs. Straße.
Woche 3–4 – Carrier- und Nachlaufkonditionen einholen: Angebote für Hafen-Nachlauf (Hamburg, Bremerhaven, Duisburg) und FRA-Nachlauf einholen; Carrier-Cut-offs und Peak-Klauseln vergleichen; Zoll- und Lagerprozesse klären.
Woche 5–8 – Pilot-Setup, SLA/KPI-Definition, Cut-off-Test: Test-Sendungen in alle Himmelsrichtungen; SLA für Lieferzeit, Fehlerquote und Retouren festlegen; Cut-off-Tests unter realistischer Tagesauslastung.
Woche 9–12 – Ramp-up und Peak-Readiness: schrittweise Aufstockung des Sendungsvolumens; Peak-Szenario und Notfallplan dokumentieren; monatliches KPI-Review mit 3PL und Carrier-Report.
Remarque : Les distances et fourchettes de coûts sont des valeurs indicatives et ne remplacent pas une offre transporteur individuelle.
A3, A5 und Frankfurter Kreuz sind hochbelastet und staugefaehrdet.
Contre-mesure: Alternative Routen, Lieferfenster ausserhalb Rush-Hour, Echtzeit-Verkehrsmonitoring.
Alerte précoce: Transitzeit-Anstieg > 15% ueber 4 Wochen
Lagerflaeche und Carrier-Kapazitaet im Rhein-Main-Raum in Peaks begrenzt.
Contre-mesure: Vertragliche Peak-Kapazitaet und Backup-Carrier definieren.
Alerte précoce: Cut-off-Verschiebungen durch 3PL oder Carrier
Diesel, Maut und Spotmarkt schwanken saisonal und politisch.
Contre-mesure: Festpreise oder Preisobergrenzen fuer 6-12 Monate vereinbaren.
Alerte précoce: Spediteur erhoeht Zuschlaege > 10% oder kuendigt Rahmenvertrag
A3 und A5 dominieren den Gueterfluss; Ausfall eines Korridors trifft viele Relationen.
Contre-mesure: Multi-Modal-Planung mit Schiene oder Binnenschiff fuer Teilströme.
Alerte précoce: Wiederholte Verzoegerungen auf demselben Korridor
Lammertstrasse 15-19, 63075 Offenbach am Main, Deutschland
Die DSZ GmbH aus Offenbach am Main bietet seit 1994 individuelle Fulfillment-Lösungen ohne Standardpakete, darunter warenspezifische Lagerhaltung in Hochregal-, Fachboden- und Palettenlager, Kommissionierung, Tracking sowie umfangreiche Retourenbearbeitung mit Wiederaufbereitung. Das Unternehmen verfügt über ein 1.000 m² Zentrallager, 750 m² Regionallager und 13 Regionalstellen mit rund 250 Mitarbeitenden und ergänzt Fulfillment um Merchandising, Werbemittel-Logistik sowie individuelle Online-Shop-Programmierung mit Schnittstellenanbindung. Zu den Referenzen zählen unter anderem Vodafone, Accenture, Yokohama, Woofstuff, CDA GmbH und RM-Fittings GmbH.
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